Energie-Effizienz-Experte (dena) · HWK · DGNB

Gebäudeenergieberatung für Oberschwaben, Bodensee und Allgäu

Von der Erstberatung bis zum Einzug – Ihr Partner für Energieeffizienz.

Unabhängige Gebäudeenergieberatung für Wohn- und Nichtwohngebäude – von der ersten Idee über Nachweise und Fördermittel bis zur Baubegleitung. Ein Ansprechpartner für den gesamten Weg.

Oliver Matt, Gebäudeenergieberater HWK und Energie-Effizienz-Experte (dena)
Oliver Matt · Ihr Ansprechpartner
Qualifikation, auf die Sie sich verlassen können

Beratung mit nachgewiesener Fachkompetenz

Gebäudeenergieberater HWK für Wohn- und Nichtwohngebäude
Energie-Effizienz-Experte (dena) – Zulassung für Förderprogramme
Sachkundiger für Wärmepumpensysteme nach VDI 4645
Differenzdruckmesstechniker (BlowerDoor)
DGNB Auditor
Gelistet & Mitglied
  • Energieeffizienz-Experte für Förderprogramme des Bundes – Eintrag in der Energieeffizienz-Expertenliste
  • Mitglied im GIH – Die Interessenvertretung für Energieberatende
  • DGNB Auditor – Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
Leistungen

Energieberatung aus einer Hand

Von gesetzlichen Nachweisen über Messung und Anlagentechnik bis zur Baubegleitung – die wichtigsten Leistungen im Überblick.

GEG-Nachweise & EnergieausweiseGesetzeskonforme Nachweise nach GEG für Wohn- und Nichtwohngebäude.

Erstellung der nach Gebäudeenergiegesetz (GEG) erforderlichen Nachweise sowie bedarfs- und verbrauchsorientierter Energieausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude – für Neubau, Sanierung, Verkauf und Vermietung.

Gerne erstelle ich für Sie GEG-Nachweise und Energieausweise.

Wann sie erforderlich sind

GEG-Nachweise und Energieausweise sind in verschiedenen Situationen erforderlich und sinnvoll:

  • Neubauten: Nach Fertigstellung eines Neubaus, um die Einhaltung der energetischen Anforderungen nachzuweisen.
  • Sanierungen: Bei größeren Sanierungen oder Modernisierungen, um sicherzustellen, dass die energetischen Standards eingehalten werden.
  • Verkauf oder Vermietung: Beim Verkauf oder der Vermietung von Gebäuden oder Wohnungen, um potenziellen Käufern oder Mietern die Energieeffizienz des Gebäudes zu zeigen.

Grundlagen: GEG – Gebäudeenergiegesetz · DIN V 18599 – Energetische Bewertung von Gebäuden

iSFP – Individueller SanierungsfahrplanSchritt-für-Schritt-Plan zur energetischen Sanierung – mit Förderbonus.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt auf, in welcher Reihenfolge sich Sanierungsmaßnahmen technisch und wirtschaftlich sinnvoll umsetzen lassen. Ein umgesetzter iSFP kann zusätzlich den iSFP-Bonus bei der Förderung auslösen.

Der individuelle Sanierungsfahrplan beantwortet die Frage, die vor jeder Sanierung steht: Womit fange ich an? Er umfasst die Bestandsaufnahme des energetischen Zustands, konkrete Sanierungsvorschläge und einen Plan zur Umsetzung – zugeschnitten auf Ihr Gebäude, nicht auf einen Gebäudetyp. Die Bilanzierung erfolgt nach DIN V 18599.

Was der Sanierungsfahrplan leistet

  • Überblick über den energetischen Zustand des Gebäudes und die Sanierungsmöglichkeiten.
  • Individuell auf das jeweilige Gebäude zugeschnitten.
  • Bringt alle Gewerke in einem Dokument zusammen und weist auf die Schnittstellen zwischen ihnen hin.
  • Eignet sich für die Schritt-für-Schritt-Sanierung genauso wie für eine Gesamtsanierung.

Was er nicht leistet

Damit die Erwartungen stimmen, ebenso klar die andere Seite:

  • Sanierungsfahrplan und Umsetzungshilfe sind keine Werk- und Ausführungsplanung.
  • Die genannten Kosten sind grob geschätzte Circa-Beträge.
  • Die Berechnungen folgen einer Norm und können von der Realität abweichen. Ein Abgleich mit den tatsächlichen Verbräuchen ist möglich.

Wirkung auf die Förderung

Ein iSFP wirkt doppelt: Für Maßnahmen an der Gebäudehülle – Fenster, Wand, Dach, Türen, Kellerdecke –, die im Plan beschrieben sind, gibt es einen zusätzlichen Förderbonus. Gleichzeitig steigt die maximal förderfähige Summe je Wohneinheit deutlich an.

Der iSFP selbst wird ebenfalls bezuschusst: Die BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude anteilig, gestaffelt nach Gebäudegröße, mit einem zusätzlichen Betrag für die Erläuterung in einer Eigentümerversammlung.

Der Plan bleibt über viele Jahre gültig. Wirtschaftlich trägt er sich bereits bei mittleren Bausummen – ab welcher Größenordnung genau, rechnen wir im Erstgespräch für Ihr Vorhaben durch.

Konkrete Sätze und Höchstbeträge nennen wir hier bewusst nicht: Sie ändern sich mit den Förderrichtlinien, und eine veraltete Zahl auf einer Website hilft niemandem. Den aktuellen Stand finden Sie direkt bei den Fördermittelgebern.

Grundlagen: DIN V 18599 · BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude

Energieaudit nach DIN EN 16247Strukturiertes Energieaudit für Unternehmen und Nichtwohngebäude.

Durchführung von Energieaudits nach DIN EN 16247 zur systematischen Erfassung von Energieströmen und Einsparpotenzialen – Grundlage für gesetzliche Anforderungen und Effizienzentscheidungen im Unternehmen.

Ein Energieaudit deckt auf, wo in einem Betrieb Energie ungenutzt verloren geht, und macht daraus ein belastbares Energiekonzept. Es ist damit ein wesentlicher Schritt in Richtung Klimaneutralität – und meist einer, der sich rechnet.

Ablauf

  • Datenerfassung: Aufnahme von Energieverbrauch und Energieflüssen im Unternehmen.
  • Analyse: Bewertung der energetischen Leistung und Identifizierung von Einsparpotenzialen.
  • Berichterstellung: Dokumentation der Ergebnisse mit Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz.
  • Umsetzung: Maßnahmenplan, mit dem sich die gefundenen Potenziale realisieren lassen.

Für wen es sinnvoll oder verpflichtend ist

  • Große Unternehmen: Wer kein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) ist, ist gesetzlich zur regelmäßigen Durchführung verpflichtet.
  • Energieintensive Betriebe: Hier stehen den Auditkosten in der Regel deutlich größere Einsparpotenziale gegenüber.
  • Fördermittelanträge: Für Zuschüsse zu Energieeffizienzmaßnahmen ist ein Audit häufig nachzuweisen.
  • Nachhaltigkeitsstrategien: Wer seine Umweltbilanz belegen und nicht nur behaupten will, braucht Zahlen.

Grundlagen: DIN EN 16247

Energiemanagementsystem nach ISO 50001Aufbau und Betrieb eines Energiemanagementsystems im Unternehmen.

Begleitung bei Einführung und Betrieb eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 – von der Bestandsaufnahme über Energiekennzahlen und Zielsetzung bis zur Dokumentation für die Zertifizierung.

Ein Energiemanagementsystem ist kein Ordner im Regal, sondern ein laufender Prozess: Verbräuche erfassen, bewerten, Maßnahmen ableiten, Wirkung nachmessen – und von vorn. Genau darin liegt der Nutzen, denn Einsparungen bleiben sonst einmalig statt dauerhaft.

Wobei ich unterstütze

  • Bestandsaufnahme: Energieeinsatz und Energieverbrauch strukturiert erfassen und die wesentlichen Verbraucher bestimmen.
  • Energiekennzahlen: Kennzahlen und Ausgangsbasis festlegen, an denen sich Fortschritt überhaupt messen lässt.
  • Energieplanung: Ziele, Maßnahmen und Zuständigkeiten in eine belastbare Planung bringen.
  • Dokumentation: die Nachweise aufbauen, die im Audit tatsächlich verlangt werden.
  • Betrieb: Begleitung im laufenden Zyklus, damit das System nach der Zertifizierung nicht einschläft.

Wer es braucht

Für Unternehmen mit hohem Energieverbrauch kann ein Energiemanagementsystem gesetzlich gefordert sein; maßgeblich ist dafür das Energieeffizienzgesetz. Daneben setzen einzelne Förderprogramme ein solches System voraus. Ob und ab wann es Sie betrifft, klären wir im Erstgespräch.

Wichtig zur Abgrenzung: Die Zertifizierung selbst nimmt eine akkreditierte Zertifizierungsstelle vor, nicht ich. Meine Aufgabe ist es, Sie so vorzubereiten, dass dieses Audit ohne Überraschungen verläuft.

In Vorbereitung: eigene Software-Unterstützung

Derzeit entsteht eine eigene Software, die den Aufbau und den laufenden Betrieb eines Energiemanagementsystems begleitet – entwickelt aus der Beratungspraxis heraus. Sprechen Sie mich an, wenn Sie früh einsteigen möchten.

Grundlagen: DIN EN ISO 50001 · EnEfG – Energieeffizienzgesetz

Nachhaltigkeitsberatung (DGNB)Nachhaltiges Bauen mit Blick auf DGNB-Zertifizierung.

Beratung zu nachhaltigem Bauen und Betreiben von Gebäuden nach den Kriterien der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) – begleitet durch einen zertifizierten DGNB Auditor.

Als DGNB Auditor unterstütze ich Sie bei Fragen zur Nachhaltigkeit – und begleite auf Wunsch den gesamten DGNB-Audit-Prozess als Auditor.

Nähere Informationen zum DGNB-System finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen unter dgnb.de.

Grundlagen: DGNB-System

LCA – LebenszyklusanalyseÖkobilanz eines Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus.

Erstellung von Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessment) zur Bewertung der Umweltwirkungen eines Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung über den Betrieb bis zum Rückbau.

Als DGNB Auditor liegt mir nachhaltiges Bauen am Herzen. Eine Lebenszyklusanalyse liefert dafür die Grundlage: Sie macht sichtbar, welche Umweltwirkungen ein Gebäude tatsächlich verursacht – und damit, welche Materialentscheidung wirklich etwas bringt.

Wann eine LCA gebraucht wird

  • Neubauprojekte: Um die Umweltauswirkungen von der Planung bis zum Rückbau zu bewerten und daraus Entscheidungen abzuleiten.
  • Sanierungen: Um die ökologischen Vorteile energetischer Maßnahmen im Bestand zu beziffern.
  • Zertifizierungen: DGNB, LEED und BREEAM setzen eine LCA voraus.
  • Regulatorische Anforderungen: Zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Umweltvorschriften.
  • Förderprogramme: Einzelne Programme fordern eine LCA ausdrücklich.
  • Unternehmensstrategie: Als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Bauunternehmen.

Ablauf

  • Zieldefinition und Untersuchungsrahmen: Festlegung von Zweck und Umfang der Analyse.
  • Sachbilanz: Erfassung aller relevanten Inputs (Materialien, Energie) und Outputs (Emissionen, Abfälle) über den gesamten Lebenszyklus.
  • Wirkungsabschätzung: Bewertung der Umweltauswirkungen auf Basis der erhobenen Daten.
  • Auswertung: Interpretation der Ergebnisse und Ableitung von Verbesserungsmöglichkeiten.
Messen statt schätzen

Wo Energie verloren geht, sieht man nicht mit bloßem Auge

Thermografie und Wärmebrückenberechnung machen Schwachstellen sichtbar und rechenbar – die Grundlage für Maßnahmen, die tatsächlich etwas bringen.

Thermografie-Aufnahme einer Steckdose in einer Innenwand: die deutlich kühlere Zone rund um die Dose weist auf eindringende Kaltluft hin
Thermografie vor OrtDie kühle Zone rund um die Steckdose zeigt, wo Luft durch die Konstruktion zieht – eine typische Undichtigkeit, die sich meist mit geringem Aufwand beheben lässt.
Berechneter Isothermenverlauf an einem Bauteilanschluss: die Farbskala zeigt den Temperaturverlauf von warm innen zu kalt außen
Wärmebrücken berechnetDer Isothermenverlauf am Bauteilanschluss macht den Wärmestrom nachvollziehbar – Grundlage für den Nachweis und für eine belastbare Sanierungsplanung.
Eigene Software

Werkzeuge aus der eigenen Praxis

Neben der Beratung entwickle ich Software – für die eigene Zunft. Der Antrieb ist schlicht: In der täglichen Arbeit stößt man auf Aufgaben, für die es kein brauchbares Werkzeug gibt. Wer den Beruf selbst ausübt, weiß, woran es hakt.

GEG-XML-Check

Prüft den GEG-XML-Export aus CASCADOS und ECAD, bevor er in EVEBI landet. Das Werkzeug findet Modellfehler, die die Energiebilanz still verfälschen – Phantomwände ohne CAD-Bezug etwa oder falsch zugeordnete Konstruktionen –, zeigt das betroffene Bauteil im 2D-Plan und vergleicht den Stand vor und nach der Reparatur. Am Ende steht ein Mängelbericht als PDF.

solima.tools ansehen
In Vorbereitung

Unterstützung für ISO 50001

Eine Software, die Aufbau und laufenden Betrieb eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 begleitet: Energieplanung, Kennzahlen, Maßnahmen und die Dokumentation, die im Audit tatsächlich verlangt wird. Sie entsteht dort, wo sie eingesetzt wird – in der Beratungspraxis.

Früh einsteigen? Sprechen Sie mich an
So läuft es ab

In fünf klaren Schritten zum Ergebnis

  1. 01

    Erstkontakt

    Sie schreiben uns kurz per E-Mail, worum es geht.

  2. 02

    Abstimmung

    Telefonat, Online-Meeting oder Vor-Ort-Gespräch – wir klären, wie wir unterstützen können.

  3. 03

    Angebot

    Sie erhalten ein unverbindliches Angebot mit transparenter Aufschlüsselung.

  4. 04

    Datenaufnahme

    Detaillierte Aufnahme der Gebäudedaten vor Ort.

  5. 05

    Umsetzung

    Erstellung der vereinbarten Leistung – z. B. iSFP, Energieausweis oder Nachweis.

Der Grundsatz hinter SOLIMA
„Ich empfehle nur Maßnahmen, die ich auch selbst umsetzen würde."

Hinter SOLIMA steht Oliver Matt – Gebäudeenergieberater mit langjähriger Erfahrung in der technischen Projektleitung. Statt Standardlösungen gibt es eine ehrliche Einschätzung und Maßnahmen, die technisch und wirtschaftlich wirklich zu Ihrem Gebäude passen.

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Häufige Fragen

Gut zu wissen

Was macht ein Gebäudeenergieberater?

Ein Gebäudeenergieberater analysiert den energetischen Zustand von Gebäuden, erstellt gesetzlich geforderte Nachweise (z. B. nach GEG) und Energieausweise, plant Sanierungs- und Anlagenmaßnahmen und begleitet deren Umsetzung. SOLIMA berät dabei herstellerunabhängig für Wohn- und Nichtwohngebäude.

In welchem Gebiet berät SOLIMA?

Das Einzugsgebiet umfasst Ravensburg, Weingarten und die Region Oberschwaben sowie den Bodensee und das Allgäu. Der Firmensitz ist in Schlier bei Ravensburg.

Welche Fördermittel gibt es für die energetische Sanierung?

Für energetische Maßnahmen gibt es Förderungen von KfW und BAFA, etwa für Einzelmaßnahmen, Heizungstausch oder Effizienzhäuser. SOLIMA unterstützt als zugelassener Energie-Effizienz-Experte (dena) bei der Auswahl und Beantragung passender Programme. Konkrete Fördersätze hängen vom Programm und vom Einzelfall ab.

Was kostet eine Energieberatung?

Die Kosten hängen von Umfang und Art der Leistung ab (z. B. Energieausweis, iSFP, Baubegleitung). Nach einem kurzen Erstgespräch erhalten Sie ein unverbindliches Angebot mit transparenter Aufschlüsselung. Viele Leistungen wie der iSFP sind zudem förderfähig.

Wie läuft die Zusammenarbeit ab?

Nach dem Erstkontakt per E-Mail folgt ein Abstimmungsgespräch (telefonisch, online oder vor Ort). Anschließend erhalten Sie ein unverbindliches Angebot. Nach Beauftragung erfolgt die Datenaufnahme vor Ort und die Erstellung der vereinbarten Leistung.

Warum ist ein hydraulischer Abgleich für Wärmepumpen so wichtig?

Eine Wärmepumpe arbeitet nur dann effizient, wenn die Wärme richtig im Gebäude verteilt wird. Heizlastberechnung und hydraulischer Abgleich sorgen für gleichmäßig warme Räume, niedrige Vorlauftemperaturen und einen wirtschaftlichen Betrieb – und sind häufig Voraussetzung für Förderungen.

Bereit für den ersten Schritt?

Schreiben Sie uns – die Erstberatung ist unverbindlich.