Leistungen

Energieberatung aus einer Hand

Von der gesetzlichen Pflicht bis zur freiwilligen Optimierung – hier finden Sie alle Leistungen von SOLIMA für Wohn- und Nichtwohngebäude, gegliedert nach Themen.

Leistungsbereich

Nachweise & Beratung

Gesetzeskonforme Nachweise, Förderfähigkeit und strategische Sanierungsplanung.

GEG-Nachweise & EnergieausweiseGesetzeskonforme Nachweise nach GEG für Wohn- und Nichtwohngebäude.

Erstellung der nach Gebäudeenergiegesetz (GEG) erforderlichen Nachweise sowie bedarfs- und verbrauchsorientierter Energieausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude – für Neubau, Sanierung, Verkauf und Vermietung.

Gerne erstelle ich für Sie GEG-Nachweise und Energieausweise.

Wann sie erforderlich sind

GEG-Nachweise und Energieausweise sind in verschiedenen Situationen erforderlich und sinnvoll:

  • Neubauten: Nach Fertigstellung eines Neubaus, um die Einhaltung der energetischen Anforderungen nachzuweisen.
  • Sanierungen: Bei größeren Sanierungen oder Modernisierungen, um sicherzustellen, dass die energetischen Standards eingehalten werden.
  • Verkauf oder Vermietung: Beim Verkauf oder der Vermietung von Gebäuden oder Wohnungen, um potenziellen Käufern oder Mietern die Energieeffizienz des Gebäudes zu zeigen.

Grundlagen: GEG – Gebäudeenergiegesetz · DIN V 18599 – Energetische Bewertung von Gebäuden

iSFP – Individueller SanierungsfahrplanSchritt-für-Schritt-Plan zur energetischen Sanierung – mit Förderbonus.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt auf, in welcher Reihenfolge sich Sanierungsmaßnahmen technisch und wirtschaftlich sinnvoll umsetzen lassen. Ein umgesetzter iSFP kann zusätzlich den iSFP-Bonus bei der Förderung auslösen.

Der individuelle Sanierungsfahrplan beantwortet die Frage, die vor jeder Sanierung steht: Womit fange ich an? Er umfasst die Bestandsaufnahme des energetischen Zustands, konkrete Sanierungsvorschläge und einen Plan zur Umsetzung – zugeschnitten auf Ihr Gebäude, nicht auf einen Gebäudetyp. Die Bilanzierung erfolgt nach DIN V 18599.

Was der Sanierungsfahrplan leistet

  • Überblick über den energetischen Zustand des Gebäudes und die Sanierungsmöglichkeiten.
  • Individuell auf das jeweilige Gebäude zugeschnitten.
  • Bringt alle Gewerke in einem Dokument zusammen und weist auf die Schnittstellen zwischen ihnen hin.
  • Eignet sich für die Schritt-für-Schritt-Sanierung genauso wie für eine Gesamtsanierung.

Was er nicht leistet

Damit die Erwartungen stimmen, ebenso klar die andere Seite:

  • Sanierungsfahrplan und Umsetzungshilfe sind keine Werk- und Ausführungsplanung.
  • Die genannten Kosten sind grob geschätzte Circa-Beträge.
  • Die Berechnungen folgen einer Norm und können von der Realität abweichen. Ein Abgleich mit den tatsächlichen Verbräuchen ist möglich.

Wirkung auf die Förderung

Ein iSFP wirkt doppelt: Für Maßnahmen an der Gebäudehülle – Fenster, Wand, Dach, Türen, Kellerdecke –, die im Plan beschrieben sind, gibt es einen zusätzlichen Förderbonus. Gleichzeitig steigt die maximal förderfähige Summe je Wohneinheit deutlich an.

Der iSFP selbst wird ebenfalls bezuschusst: Die BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude anteilig, gestaffelt nach Gebäudegröße, mit einem zusätzlichen Betrag für die Erläuterung in einer Eigentümerversammlung.

Der Plan bleibt über viele Jahre gültig. Wirtschaftlich trägt er sich bereits bei mittleren Bausummen – ab welcher Größenordnung genau, rechnen wir im Erstgespräch für Ihr Vorhaben durch.

Konkrete Sätze und Höchstbeträge nennen wir hier bewusst nicht: Sie ändern sich mit den Förderrichtlinien, und eine veraltete Zahl auf einer Website hilft niemandem. Den aktuellen Stand finden Sie direkt bei den Fördermittelgebern.

Grundlagen: DIN V 18599 · BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude

Energieaudit nach DIN EN 16247Strukturiertes Energieaudit für Unternehmen und Nichtwohngebäude.

Durchführung von Energieaudits nach DIN EN 16247 zur systematischen Erfassung von Energieströmen und Einsparpotenzialen – Grundlage für gesetzliche Anforderungen und Effizienzentscheidungen im Unternehmen.

Ein Energieaudit deckt auf, wo in einem Betrieb Energie ungenutzt verloren geht, und macht daraus ein belastbares Energiekonzept. Es ist damit ein wesentlicher Schritt in Richtung Klimaneutralität – und meist einer, der sich rechnet.

Ablauf

  • Datenerfassung: Aufnahme von Energieverbrauch und Energieflüssen im Unternehmen.
  • Analyse: Bewertung der energetischen Leistung und Identifizierung von Einsparpotenzialen.
  • Berichterstellung: Dokumentation der Ergebnisse mit Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz.
  • Umsetzung: Maßnahmenplan, mit dem sich die gefundenen Potenziale realisieren lassen.

Für wen es sinnvoll oder verpflichtend ist

  • Große Unternehmen: Wer kein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) ist, ist gesetzlich zur regelmäßigen Durchführung verpflichtet.
  • Energieintensive Betriebe: Hier stehen den Auditkosten in der Regel deutlich größere Einsparpotenziale gegenüber.
  • Fördermittelanträge: Für Zuschüsse zu Energieeffizienzmaßnahmen ist ein Audit häufig nachzuweisen.
  • Nachhaltigkeitsstrategien: Wer seine Umweltbilanz belegen und nicht nur behaupten will, braucht Zahlen.

Grundlagen: DIN EN 16247

Nachhaltigkeitsberatung (DGNB)Nachhaltiges Bauen mit Blick auf DGNB-Zertifizierung.

Beratung zu nachhaltigem Bauen und Betreiben von Gebäuden nach den Kriterien der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) – begleitet durch einen zertifizierten DGNB Auditor.

Als DGNB Auditor unterstütze ich Sie bei Fragen zur Nachhaltigkeit – und begleite auf Wunsch den gesamten DGNB-Audit-Prozess als Auditor.

Nähere Informationen zum DGNB-System finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen unter dgnb.de.

Grundlagen: DGNB-System

LCA – LebenszyklusanalyseÖkobilanz eines Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus.

Erstellung von Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessment) zur Bewertung der Umweltwirkungen eines Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung über den Betrieb bis zum Rückbau.

Als DGNB Auditor liegt mir nachhaltiges Bauen am Herzen. Eine Lebenszyklusanalyse liefert dafür die Grundlage: Sie macht sichtbar, welche Umweltwirkungen ein Gebäude tatsächlich verursacht – und damit, welche Materialentscheidung wirklich etwas bringt.

Wann eine LCA gebraucht wird

  • Neubauprojekte: Um die Umweltauswirkungen von der Planung bis zum Rückbau zu bewerten und daraus Entscheidungen abzuleiten.
  • Sanierungen: Um die ökologischen Vorteile energetischer Maßnahmen im Bestand zu beziffern.
  • Zertifizierungen: DGNB, LEED und BREEAM setzen eine LCA voraus.
  • Regulatorische Anforderungen: Zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Umweltvorschriften.
  • Förderprogramme: Einzelne Programme fordern eine LCA ausdrücklich.
  • Unternehmensstrategie: Als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Bauunternehmen.

Ablauf

  • Zieldefinition und Untersuchungsrahmen: Festlegung von Zweck und Umfang der Analyse.
  • Sachbilanz: Erfassung aller relevanten Inputs (Materialien, Energie) und Outputs (Emissionen, Abfälle) über den gesamten Lebenszyklus.
  • Wirkungsabschätzung: Bewertung der Umweltauswirkungen auf Basis der erhobenen Daten.
  • Auswertung: Interpretation der Ergebnisse und Ableitung von Verbesserungsmöglichkeiten.
Leistungsbereich

Messung & Anlagentechnik

Belastbare Zahlen aus Messung und Berechnung – die Basis jeder guten Entscheidung.

Luftdichtheitsmessung (BlowerDoor) & ThermografieUndichtigkeiten sichtbar machen – mit BlowerDoor und dynamischer Thermografie.

Luftdichtheitsmessung nach dem BlowerDoor-Verfahren, kombiniert mit dynamischer Thermografie zum Aufspüren von Leckagen und Wärmebrücken. Pflicht bei geförderten Maßnahmen und wirksamer Schutz vor Bauschäden.

Als geprüfter Differenzdruckmesstechniker führe ich Luftdichtheitsmessungen nach DIN EN ISO 9972:2018-12 NA durch. Zur Leckageortung setze ich zusätzlich eine Wärmebildkamera ein – damit finden sich Undichtigkeiten deutlich schneller und zuverlässiger.

Beim Blower-Door-Test wird ein großer Ventilator in eine Außentür eingebaut und im Gebäude ein definierter Über- oder Unterdruck erzeugt. Aus der Luftmenge, die dabei durch undichte Stellen strömt, ergibt sich die Luftdichtheit des Gebäudes.

Warum die Kombination mit Thermografie den Unterschied macht

Die Messung allein sagt, dass ein Gebäude undicht ist – nicht, wo. Unter Unterdruck strömt Außenluft durch jede Fehlstelle, und der Temperaturunterschied dieser eintretenden Luft zeichnet sich auf dem Thermogramm deutlich ab.

So lassen sich selbst kleinste Leckagen präzise lokalisieren. Gerade bei großen Gebäuden, wo eine Suche von Hand langwierig und mühsam wäre, spart das erheblich Zeit. Und es beugt Bauschäden vor: Wo warme Raumluft in die Konstruktion zieht, drohen Feuchte und Schimmel.

Der richtige Zeitpunkt

Je nach Bauphase erfüllt die Messung einen anderen Zweck – oft lohnt sie sich mehrfach:

  • Vor der Sanierung: Bestehende Leckagen aufspüren und den Sanierungsbedarf bestimmen. So lassen sich die Maßnahmen gezielt planen.
  • Während der Sanierung: Die Wirksamkeit der Arbeiten prüfen, solange die Luftdichtheitsebene noch zugänglich ist. Mängel können sofort behoben werden – später ist jede Nachbesserung ungleich aufwendiger.
  • Nach der Sanierung: Nachweis, dass die Zielwerte erreicht sind – auch für die Dokumentation gegenüber Förderprogrammen und Bauvorschriften.

Was Sie davon haben

  • Energieeffizienz: Geschlossene Leckagen senken Wärmeverluste und damit die Heiz- und Kühlkosten.
  • Komfort: Eine dichte Hülle bedeutet gleichmäßigere Temperaturen und keine Zugluft.
  • Feuchteschutz: Weniger eindringende Feuchte, weniger Risiko für Schimmel und Bauschäden.
  • Luftqualität: Weniger unkontrollierter Lufteintrag heißt auch weniger Schadstoffe und Allergene.
  • Nachweis der Bauqualität: Dokumentierte Luftdichtheit für Bauvorschriften und Förderprogramme.

Grundlagen: DIN EN ISO 9972:2018-12 NA

Heizlastberechnung & hydraulischer AbgleichRichtig dimensionierte Heizung, gleichmäßig warme Räume, geringere Kosten.

Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und hydraulischer Abgleich (Verfahren B). Grundlage für die korrekte Auslegung der Heizung – besonders wichtig für den effizienten Betrieb von Wärmepumpen und Voraussetzung für viele Förderungen.

Einige Förderprogramme verlangen einen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B – und der setzt eine raumweise Heizlastberechnung voraus. Genau dabei unterstütze ich Sie.

  • Raumweise Heizlastberechnung: Ermittlung der benötigten Heizlast je Raum und in Summe für das Gebäude, um die gewünschte Raumtemperatur zu halten. Berücksichtigt werden Raum- und Gebäudegröße, Dämmung und Außentemperaturen. Grundlage ist die DIN EN 12831-1.
  • Hydraulischer Abgleich: Einstellung des Heizsystems, sodass jeder Heizkörper genau die richtige Menge Heizwasser erhält – für gleichmäßige Wärmeverteilung statt heißer und kalter Zimmer.

Berechnung am energetischen 3D-Modell

Ich rechne die Heizlast nicht aus Tabellen, sondern am dreidimensionalen Modell des Gebäudes:

  • Erstellung des 3D-Modells: Ein detailliertes 3D-CAD-Modell bildet Geometrie, Struktur und Materialien des Gebäudes ab.
  • Eingabe der Gebäudedaten: Wandaufbauten, Fensterflächen, Dämmung und Heizsystem fließen ein – diese Daten entscheiden über die Genauigkeit des Ergebnisses.
  • Simulation der Wärmeverluste: Das Modell simuliert die Verluste über die Gebäudehülle, einschließlich klimatischer Bedingungen und Nutzungsprofile.
  • Berechnung der Heizlast: Für jeden Raum wird die nötige Heizleistung bestimmt.
  • Optimierung des Heizsystems: Auf dieser Basis werden Heizkörper oder Fußbodenheizung ausgewählt, eingestellt und hydraulisch abgeglichen.

Was Sie davon haben

  • Energieeffizienz: Richtig dimensionierte und verteilte Heizleistung senkt den Verbrauch.
  • Komfort: Gleichmäßige Wärme in allen Räumen statt Nachregeln an einzelnen Heizkörpern.
  • Kosteneinsparung: Weniger Heizenergie bei gleichem Ergebnis.
  • Langlebigkeit: Weniger Verschleiß und keine dauerhafte Überlastung der Anlage.
  • Umweltschutz: Geringerer Energieeinsatz bedeutet weniger CO₂.

Grundlagen: DIN EN 12831-1 – Heizlastberechnung · Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B

Wärmepumpen-Planung & -Optimierung (VDI 4645)Auslegung und Optimierung von Wärmepumpen für einen effizienten Betrieb.

Planung, Auslegung und Optimierung von Wärmepumpensystemen nach VDI 4645 durch einen zertifizierten Sachkundigen – für hohe Jahresarbeitszahlen und einen wirtschaftlichen Betrieb im Neubau wie im Bestand.

Die Wärmepumpe ist die Diva unter den Wärmeerzeugern. Damit sie das Gebäude effizient mit Wärme versorgt, darf sie weder zu groß noch zu klein sein – anders als ein Gaskessel verzeiht sie eine grobe Auslegung nicht. Deshalb ist sorgfältige Planung notwendig, und genau dabei unterstütze ich Sie.

Vorgehen nach VDI 4645

  • Voruntersuchung: Erfassung der Gebäude- und Standortbedingungen sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen.
  • Raumweise Heizlastberechnung: Bestimmt die richtige Größe der Wärmepumpe. Dieselben Daten lassen sich anschließend für den hydraulischen Abgleich weiterverwenden.
  • Konzepterstellung: Ein auf das Gebäude zugeschnittenes Anlagenkonzept.
  • Detailplanung: Dimensionierung der einzelnen Anlagenkomponenten.
  • Dokumentation: Erstellung der erforderlichen Unterlagen und Checklisten.

Was Sie davon haben

  • Energieeffizienz: Eine präzise ausgelegte Anlage arbeitet sparsamer – das senkt Verbrauch und Betriebskosten unmittelbar.
  • Zuverlässigkeit: Weniger Taktbetrieb bedeutet weniger Verschleiß und eine längere Lebensdauer.
  • Komfort: Richtige Dimensionierung und Einstellung sorgen für gleichmäßige Wärme.
  • Umweltschutz: Weniger Strombedarf, weniger CO₂.
  • Förderfähigkeit: Die Einhaltung der VDI 4645 kann Voraussetzung für Förderprogramme sein.

Grundlagen: VDI 4645

WärmebrückenberechnungDetaillierte Berechnung von Wärmebrücken statt pauschaler Zuschläge.

Genaue Berechnung von Wärmebrücken zur Reduzierung von Wärmeverlusten und Vermeidung von Schimmelrisiken. Der detaillierte Nachweis verbessert die Energiebilanz gegenüber pauschalen Zuschlägen spürbar.

Die DIN V 18599 rechnet im ersten Ansatz mit einem pauschalen Wert für die Energieverluste über Wärmebrücken. Dieser Pauschalwert ist bewusst auf der sicheren Seite – und kostet deshalb Bilanz.

Ersetzt man ihn durch individuell berechnete Wärmebrücken, wird die Berechnung präziser und das Ergebnis besser. Für einen höheren Effizienzhausstandard ist der Verzicht auf den Pauschalwert sogar zwingend erforderlich.

Ablauf einer Wärmebrückenberechnung

  • Modellierung der Bauteilanschlüsse: Die Anschlüsse werden in einer Wärmestrom-Software abgebildet, mit ihrer Geometrie und den Wärmeleitfähigkeiten der Materialien.
  • Festlegung der Randbedingungen: Temperaturen und Wärmeübergangswiderstände werden so gesetzt, dass die Simulation realistische Verhältnisse abbildet.
  • Berechnung des Wärmestroms: Die Software ermittelt den Wärmestrom durch das Bauteil und daraus den längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten (Ψ-Wert).
  • Bewertung der Ergebnisse: Die Verluste werden quantifiziert und mögliche Optimierungen aufgezeigt.

Neben der besseren Energiebilanz hat das einen zweiten, oft wichtigeren Nutzen: Die Berechnung zeigt die niedrigste Oberflächentemperatur im Detail – und damit, ob an dieser Stelle Schimmelgefahr besteht.

Grundlagen: DIN V 18599 · DIN 4108 Beiblatt 2

Leistungsbereich

Planung & Baubegleitung

Begleitung über die gesamte Planungs- und Bauzeit, inklusive Fördermittel.

Energetische Baubegleitung & Fördermittel (KfW/BAFA)Begleitung der Umsetzung und Unterstützung bei KfW- und BAFA-Anträgen.

Fachliche Begleitung der energetischen Maßnahmen über die gesamte Bauzeit sowie Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln bei KfW und BAFA – von der Antragstellung bis zur Bestätigung nach Durchführung.

Für einige Förderprogramme von KfW und BAFA – vor allem im Bereich der Gebäudehülle – wird ein bei der dena gelisteter Energieberater benötigt, damit die Mittel überhaupt beantragt werden können. Ich bin in der Energieeffizienz-Expertenliste geführt.

Ich erstelle die dafür erforderlichen Dokumente: TPB-ID und TPN-ID bei der BAFA, BzA und BzN bei der KfW. Während der Umsetzung prüfe ich, ob die Vorgaben der Fördermittelgeber eingehalten werden.

Wichtig zur Abgrenzung: Den Förderantrag stellt der Fördermittelempfänger selbst – also Sie. Ich unterstütze Sie dabei, aber ich beantrage nicht in Ihrem Namen.

Grundlagen: BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude · Energieeffizienz-Expertenliste (dena)

Komplettsanierung zum EffizienzhausBegleitung der Gesamtsanierung – von der Bestandsaufnahme bis zur Abnahme.

Begleitung einer energetischen Komplettsanierung zum Effizienzhaus: Bestandsaufnahme, maßgeschneiderte Sanierungsvorschläge, detaillierter Sanierungsplan, Unterstützung bei den Fördermitteln und Überwachung der Umsetzung.

Bei der Komplettsanierung zum Effizienzhaus unterstütze ich Sie in diesen Punkten:

  • Bestandsaufnahme: Analyse des aktuellen energetischen Zustands des Gebäudes.
  • Beratung: Entwicklung maßgeschneiderter Sanierungsvorschläge.
  • Planung: Erstellung eines detaillierten Sanierungsplans.
  • Fördermittel: Unterstützung bei der Beantragung.
  • Überwachung: Begleitung der Umsetzung und Überprüfung der Wirksamkeit.
LüftungskonzeptLüftungskonzept nach DIN 1946-6 gegen Feuchte- und Schimmelschäden.

Erstellung von Lüftungskonzepten nach DIN 1946-6 – notwendig bei Sanierungen und im Neubau, um Feuchteschäden und Schimmel vorzubeugen und die Luftqualität sicherzustellen.

Wann ein Lüftungskonzept erforderlich ist

Für Neubauten und für Gebäude mit lüftungstechnisch relevanten Änderungen ist ein Lüftungskonzept zu erstellen. Als lüftungstechnisch relevant gilt eine Modernisierung, wenn:

  • im Ein- oder Mehrfamilienhaus mehr als ein Drittel der Fenster ausgetauscht wird,
  • im Einfamilienhaus mehr als ein Drittel der Dachfläche abgedichtet wird.

Warum es fast immer zu Maßnahmen führt

In den meisten Wohneinheiten ist die natürliche Infiltration – also der Luftvolumenstrom durch Undichtigkeiten der Gebäudehülle – geringer als der Luftwechsel, den die DIN 1946-6 für den Feuchteschutz verlangt. Zusätzliche lüftungstechnische Maßnahmen sind deshalb in der Regel notwendig.

Wie umfangreich diese ausfallen, hängt davon ab, wie dicht das Gebäude ist. Den genauen Wert liefert eine Luftdichtheitsmessung – siehe BlowerDoor-Messung. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, was erforderlich ist: Außenluftdurchlässe, Fensterlüftungssysteme oder eine Lüftungsanlage.

Wo das Konzept endet

Das Lüftungskonzept legt fest, ob und welche Maßnahmen nötig sind. Die Bestimmung der Luftmenge je Raum und die Dimensionierung der Anlagen gehören ausdrücklich nicht dazu – diese technische Planung erstellt die ausführende Haustechnikfirma beziehungsweise ein Fachplaner, dem die Wahl des Lüftungssystems nach DIN 1946-6 freisteht.

Verantwortlich für die Umsetzung sind die Bauherrschaft beziehungsweise die planenden Architektinnen und Architekten.

Grundlagen: DIN 1946-6

LuftdichtheitskonzeptPlanung der luftdichten Gebäudehülle vor dem ersten Spatenstich.

Planung eines durchgängigen Luftdichtheitskonzepts für die Gebäudehülle – damit Anschlüsse und Details schon vor der Ausführung stimmen und die spätere BlowerDoor-Messung sicher besteht.

Damit ein Gebäude luftdicht wird, müssen verschiedene Gewerke und Details zusammenpassen. Aus meiner Erfahrung als BlowerDoor-Messtechniker weiß ich, woran es in der Praxis scheitert – und kann Sie deshalb bei der Erstellung eines Luftdichtheitskonzepts unterstützen.

Wände und Dächer müssen luftdicht sein, damit Raumluft nicht durch die Konstruktion strömt und dort Tauwasser bildet. Dazu kommen Zugfreiheit und damit Behaglichkeit, Energieeinsparung und Schallschutz.

Was das Regelwerk verlangt

Das GEG fordert in § 13, dass ein Gebäude „… dauerhaft luftundurchlässig nach den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist …" und verweist dafür auf die DIN 4108-2 (Mindestanforderungen an den Wärmeschutz) und die DIN 4108-3 (klimabedingter Feuchteschutz).

Die DIN 4108-7 (Luftdichtheit von Gebäuden) wird konkreter und formuliert den Planungsauftrag so: „Die Luftdichtheitsschicht ist sorgfältig zu planen, auszuschreiben und auszuführen. Die Arbeiten sind zwischen den Beteiligten am Bau zu koordinieren." Ergänzend führt die Norm Regeldetails für luftdichte Bauteilanschlüsse auf.

Zuständigkeiten und Empfehlung

Ich unterstütze Sie bei der Erstellung eines Luftdichtheits-Grobkonzepts. Die darauf aufbauende Ausführungs- und Detailplanung erfolgt durch die Architektinnen und Architekten oder die beauftragten Handwerksbetriebe; verantwortlich für die Umsetzung sind die Bauherrschaft, die Planenden und die ausführenden Gewerke gemeinsam.

Empfehlenswert sind zwei Messungen: eine in der Rohbauphase zur Qualitätssicherung, solange Nachbesserungen noch einfach möglich sind, und eine abschließende zur Überprüfung des Zielwertes.

Grundlagen: GEG § 13 · DIN 4108-2 · DIN 4108-3 · DIN 4108-7

Energetische 3D-Modelle (ECAD & CASCADOS)Präzise 3D-Gebäudemodelle als Basis für belastbare Energiebilanzen.

Erstellung energetischer 3D-Gebäudemodelle in ECAD und CASCADOS als Grundlage für präzise Bilanzierungen und Nachweise – transparent, nachvollziehbar und anpassbar bei Planungsänderungen.

Vom Energieberater für Energieberater

Schon in der Ausbildung zum Gebäudeenergieberater war mir klar: Nur über ein 3D-Modell entstehen Daten in einer Qualität, die sich für mehrere Anwendungen weiterverwenden lässt – für den Nachweis ebenso wie für Heizlast, Wärmebrücken oder Ökobilanz.

Diese Vorgehensweise habe ich von Beginn an konsequent angewandt und dabei einiges an Erfahrung gesammelt. Ihre Pläne und Zeichnungen sind bei mir in guten Händen – ich schrecke vor nichts zurück.

Nicht sicher, welche Leistung Sie brauchen?

Im unverbindlichen Erstgespräch finden wir gemeinsam den passenden Weg.